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GARCHING

Erfahrungsaustausch zur Tiefengeothermie: Saarländische Delegation zu Besuch in Garching

Maria Sabbas-Scouras

Das Molassebecken in Bayern gilt als Zentrum der geothermischen Nutzung in Deutschland. Doch auch in anderen Bundesländern wie dem Saarland wächst das Interesse an der Tiefengeothermie. Obwohl dort geeignete geologische Voraussetzungen bestehen, werden diese bislang noch nicht genutzt. Um sich über Erfahrungen und bewährte Verfahren auszutauschen, besuchte eine Delegation des saarländischen Wirtschaftsministeriums gemeinsam mit Vertretern des bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie am 20.03.2025 die Stadt Garching.

Am Vormittag war die Delegation zu Gast bei der Geothermie Allianz Bayern (GAB) am Hochschul-Campus der TU München. Die GAB ist ein Forschungsprojekt verschiedener Hochschulen, das den Wissens- und Datentransfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik fördert. Dort informierte sich die Delegation über aktuelle Entwicklungen in der Geothermie und die Arbeit der GAB.

Am Nachmittag folgte die Besichtigung der benachbarten Geothermie-Anlage der Energie-Wende-Garching (EWG). EWG-Geschäftsführer Linus Diergarten präsentierte die Entwicklung des Garchinger Geothermie-Projekts sowie die Pläne zur Erweiterung der Anlage, auch unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit. Neben dem Bau des Fernwärmenetzes und der Hausanschlüsse wurden auch Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze diskutiert.

Herr Diergarten betonte: „Ich freue mich über das große Interesse aus anderen Bundesländern. Eine erfolgreiche Wärmewende erfordert, dass sich möglichst viele Kommunen für eine CO2-neutrale Wärmeversorgung entscheiden. Die Tiefengeothermie in Garching ist ein Vorzeigeprojekt für die erfolgreiche Dekarbonisierung der Wärmeversorgung und zeigt, wie auch kleinere Städte mit innovativen Technologien einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz leisten können.“

Über die Energie-Wende-Garching Die Energie-Wende-Garching ist ein Pionier in der nachhaltigen Energieversorgung. Mit CO2-armer, Grüner Wärme aus Geothermie setzt das Unternehmen auf klimafreundliche Lösungen und leistet damit einen bedeutenden Beitrag zur Wärmewende in Garching. Seit Inbetriebnahme hat die EWG bereits rund 100.000 Tonnen CO2 eingespart.

Die Delegation aus dem Saarland konnte wertvolle Erkenntnisse für eine klimafreundliche Wärmeversorgung gewinnen. Am nächsten Tag setzte sie ihren Besuch mit weiteren Terminen im Rathaus und bei der Geothermie-Anlage in Unterschleißheim fort.

Quelle: Energie-Wende-Garching (Stand 20.03.2025)
Copyright Fotos: Energie-Wende-Garching

Besuch der EWG Förderpumpe

Besuch der EWG Heizzentrale

Besuch der EWG Heizzentrale