Schutzpatronin für Garching
Maria Sabbas-Scouras
Angefangen hat es mit der Sanierung des Kirchturms. Seitdem hat der Förderverein St. Severin fast eine halbe Million Euro für Kirchenprojekte gesammelt. Neuestes Plan: eine Patrona Bavariae für Garching.
Günter Koller erinnert sich noch gut an den ersten Besuch im Erzbischöfliche Ordinariat in München, 15 Jahre ist das schon her. Mit dem Garchinger Pfarrer Bodo Windolf seien damals einige Mitglieder der Pfarrei St. Severin Garching vorstellig geworden, um die Chancen auf eine Sanierung des baufälligen Kirchturms von St. Katharina, der alten Kirche im Herzen Garchings, auszuloten. Die Kostenschätzung: rund eine halbe Million Euro.
Antrag wandert wie durch ein Wunder ganz nach oben
Als die Garchinger ihren Wunsch vortrugen, habe ihr Gegenüber auf einen hohen Stapel gezeigt, erzählt Koller. „Das waren all die anstehenden Baumaßnahmen im ganzen Bistum, und dort wären wir ganz unten einsortiert worden.“ Daraufhin habe man sich erkundigt, wie es aussehen würde, wenn das Ordinariat nur ein Drittel der Gesamtkosten bezahlen müsste, erzählt Günter Koller. „Und plötzlich war unser Antrag ganz oben auf dem Stapel.“ Wenig später sagte der Garchinger Stadtrat zu, ebenfalls ein Drittel zu übernehmen – blieb nur ein Problem: Woher sollte die restliche Summe kommen, gut 150 000 Euro?
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