Trickdiebstähle in München und Garching: Polizei warnt vor falschen Handwerkern
Maria Sabbas-Scouras
In den letzten Tagen ereigneten sich zwei Trickdiebstähle im Raum München und Garching, bei denen ältere Menschen das Ziel waren. Die Täter gaben sich jeweils als Handwerker aus, um Zugang zu den Wohnungen zu bekommen und Diebstähle zu begehen.
Fall 1: München, Am Hart Am Dienstag, den 2. April 2024, gegen 10.30 Uhr, wurde eine über 80-jährige Frau in ihrem Mehrfamilienhaus in München Opfer eines Trickdiebstahls. Ein unbekannter Mann gab sich als Handwerker aus und drängte die Frau dazu, ihn in die Wohnung zu lassen, angeblich wegen eines Notfalls im Badezimmer. Während sie abgelenkt war, durchsuchte ein weiterer Täter die Wohnung nach Wertgegenständen, jedoch ohne Erfolg. Die Polizei sucht nach Zeugen, die im Bereich der Hugo-Wolf-Straße, Feuchtwangerstraße und Max-von-Laue-Straße verdächtige Beobachtungen gemacht haben.
Fall 2: Garching bei München Zur gleichen Zeit am selben Tag wurde auch eine über 80-jährige Frau in Garching Opfer eines ähnlichen Tricks. Ein Mann gab sich erneut als Handwerker aus, dieses Mal wegen einer angeblichen Verstopfung im Keller des Mehrfamilienhauses. Während er die Bewohnerin ablenkte, durchsuchte er die Wohnung nach Schmuck und Bargeld und verließ sie unbemerkt. Die Polizei sucht Zeugen, die im Bereich der Freisinger Landstraße, Römerhofweg und Bürgermeister-Wagner-Straße verdächtige Aktivitäten beobachtet haben.
Die Polizei warnt ältere Menschen dringend davor, unbekannte Handwerker oder ähnliche Personen in ihre Wohnungen zu lassen, es sei denn, es liegt eine offizielle Ankündigung oder Veranlassung vor. Bei Zweifeln sollten immer die Hausverwaltung, der Hausmeister oder die Stadtwerke kontaktiert werden, um die Wahrheit der Behauptungen zu überprüfen. Es ist wichtig zu betonen, dass es keine Unhöflichkeit ist, skeptisch zu sein, und legitime Handwerker werden Verständnis für solche Nachfragen haben. Wer relevante Informationen zu den genannten Vorfällen hat, wird gebeten, sich an das Polizeipräsidium München zu wenden.
Quelle: Polizeipräsidium München (Stand 03.04.2024)